Deine Tigerfüße haben mich wirklich verzaubert. | on this day in music

Der am 04.01.1974 veröffentlichte Song „Tiger Feet“ der Band Mud ist ein klassisches Beispiel für den unbeschwerten Glam-Rock der 70er Jahre. Der Text beschreibt die Begeisterung und Anziehung, die der Sänger gegenüber einer Frau auf der Tanzfläche empfindet. Es geht um die Energie des Augenblicks, das Flirten und die Freude am gemeinsamen Tanzen.

Der Sänger beobachtet die Frau den ganzen Abend lang und ist sichtlich beeindruckt von ihrem Selbstbewusstsein und ihren Tanzbewegungen. Der markante Refrain über die „Tiger Feet” ist eine Metapher für ihren wilden, energiegeladenen Tanzstil und vielleicht auch für die auffälligen Modetrends der damaligen Zeit, wie beispielsweise Plateauschuhe oder Tiermuster.

Es herrscht eine klare gegenseitige Anziehung. Der Sänger bemerkt ihre Blicke und Signale und macht deutlich, dass er den Abend mit ihr verbringen möchte. Der Song ist kein tiefgründiges Drama, sondern eine feierliche Hymne auf das Nachtleben. Er fängt das Gefühl ein, wenn man beim Tanzen jemanden attraktiv findet und sich von dessen Rhythmik und Ausstrahlung mitreißen lässt.

https://www.deezer.com/en/track/3102884

https://music.apple.com/de/song/tiger-feet/693250589

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

krisewelchekrise.blog weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von krisewelchekrise.blog übereinstimmen.

Ein verlor’nes Herz bleibt für immer leer.  |  On this day in music.

23.09.1974– | track: –Tränen lügen nicht– | artist: –Michael Holm– | album: -Tränen lügen nicht-

Der Songtext „Tränen lügen nicht“ von Michael Holm thematisiert die Situation eines Mannes, der eine Beziehung beenden möchte und Zweifel hat, ob seine Partnerin ihm wirklich treu ist.

Der Erzähler gibt ihm zu verstehen, dass er diesen Weg besser nicht gehen sollte. Er ermutigt ihn, sich umzudrehen und den Blick seiner Partnerin zu fangen. Die Tränen der Frau könnten ein Zeichen ihrer unerschütterlichen Liebe und Loyalität sein, wobei dies natürlich nicht mit absoluter Sicherheit bestimmt werden kann.

Das Lied wirft die Frage auf, ob die Freiheit, die der Mann sucht, tatsächlich existiert. Der Erzähler gibt ihm zu verstehen, dass das Glück in der Stadt mit all ihren Verlockungen nur von kurzer Dauer und vergänglich ist. Er ermutigt den Mann, sich wieder mit seiner Partnerin zu versöhnen und ihre Hand zu ergreifen, bevor es zu spät ist. Ihre Tränen könnten ein Zeichen dafür sein, dass ihre Liebe aufrichtig und unentbehrlich ist.

Rick Davies ist tot.

Now they′re planning the crime of the century
Well, what will it be?
Read all about their schemes and adventuring
Yes, it’s well worth a fee

So roll up and see
How they rape the universe
How they′ve gone from bad to worse

Who are these men of lust, greed and glory?
Rip off the masks and let’s see
But that’s not right, oh, no, what′s the story?
But there′s you and there’s me

That can′t be

Crime of the century, Supertramp, 25.10.1974, composer: Rick Davies


Der Songtext von „Crime of the Century“ von Supertramp kritisiert Machtmissbrauch, Heuchelei und der Nicht-Einhaltung gesellschaftlicher Verantwortung.

Kernaussagen des Songs:

  1. Ankündigung eines „Verbrechens des Jahrhunderts“
    Die ersten Zeilen beschreiben, wie mächtige Gruppen („they“) ein großes Unrecht planen. Was genau das „Verbrechen“ ist, bleibt offen – es könnte sich auf politische Skandale, wirtschaftliche Ausbeutung oder sogar Umweltzerstörung beziehen.
  2. Zynische Inszenierung der Macht
    „Read all about their schemes and adventuring / It’s well worth a fee“ – die Taten dieser Gruppen werden wie eine Show präsentiert, für die man sogar Eintritt zahlen soll. Das unterstreicht die Zynik: Ausbeutung und Korruption werden zur Unterhaltung oder zum Geschäft.
  3. Ausbeutung und moralischer Verfall
    „How they rape the universe / How they’ve gone from bad to worse“ – Die Kritik gipfelt in der Metapher, dass diese Mächtigen die Welt („universe“) ausbeuten und sich dabei immer weiter verschlimmern.
  4. Frage nach den Tätern
    „Who are these men of lust, greed and glory? / Rip off the masks and let’s see“ – Der Text fordert auf, die wahren Gesichter hinter den Masken der Macht zu enthüllen. Es sind Menschen, die von Gier, Ruhmsucht und Lust getrieben werden.
  5. Gesellschaftliche Verantwortung
    „But that’s not right, oh, no, what’s the story? / But there’s you and there’s me“ – Der Song endet mit einer Reflexion: Die Situation ist nicht hinnehmbar und jeder Einzelne ist gefragt, sich zu fragen, was wirklich passiert – und möglicherweise dagegen aufzustanden.

Der Text ist eine scharfe Anklage gegen Systeme und Personen, die Macht für egoistische Zwecke nutzen. Gleichzeitig appelliert er an die Zuhörer:innen, nicht wegzuschauen, sondern sich bewusst zu machen, dass Veränderung nur gemeinsam möglich ist. Die Zeile „There’s you and there’s me” deutet darauf hin, dass jeder Einzelne Teil der Lösung sein kann – oder zumindest die Pflicht hat, sich zu informieren und zu hinterfragen.

Der Song ist eine Mischung aus Wut, Sarkasmus und Hoffnung – eine Aufforderung, die Mechanismen der Macht zu durchschauen und Verantwortung zu übernehmen.