Tag 23.907 | diary | 02.01.2026

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden gut geschlafen (86 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen mit einem pflanzlichen Aufstrich in Chorizo-Art, Lax, Würzbert und Pistazienmus. Dazu trank ich eine Tasse Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus meinen Podcasts der NachDenkSeiten, Interviews des Deutschlandfunks und Die Sprechstunde des Deutschlandfunks.

Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und auch, was die anderen Blogger:innen am Vortag geschrieben hatten.

Mit der Bahn fuhr ich in mein Lieblingscafé, aß einen Salat „Avocadoliebe” und danach ein Stück Apfelstreuselkuchen, jeweils zu einem Kaffee. In der aktuellen Ausgabe der EMMA las ich unter anderem den Bericht einer heute 56-jährigen Frau, die vier Kinder geboren hat. Als 17-jähriges Mädchen wollte sie auf keinen Fall eine Frau werden, doch heute ist sie froh, eine Frau zu sein. Es geht um die Möglichkeiten und die Auswirkungen des Selbstbestimmungsgesetzes. Mit den heutigen Möglichkeiten wäre sie damals ein Mann geworden. Ihr Appell lautet: „Lasst die Mädchen in Ruhe erwachsen werden! Gerne in Jeans. Gerne auf dem Fußballplatz. Mit raspelkurzen Haaren. Entscheiden sollen sie, wenn sie erwachsen sind. Wirklich erwachsen sind.“ (https://www.emma.de/artikel/ich-waere-ein-mann-geworden-342201)

Zurück zu Hause stieg ich ins Leihauto und schlüpfte für zwei Stunden in die Rolle des Kindersitters. Ich übernahm die Betreuung der vierjährigen Tochter Z. eines befreundeten Paares, N. und H..

Ich ging mit ihr und dem Leihhund spazieren. Anschließend gab es die Reste vom Christstollen. Ich las Z. einige Bilderbücher vor. Spannend fand sie die Geschichte um die Geburt Jesu.

Nachdem ich Z. wieder ihren Eltern übergeben hatte, holte ich meine Jüngste, P., bei ihrem Freund J. ab und brachte sie nach Hause.

Ich beantwortete zwei ausführliche Kommentare zu meinen Blogposts und bereitete meine nächsten Blogposts vor.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen.

Dazu gönnte ich mir Chips, ein alkoholfreies Bier, eine Handvoll Nüsse, Maronen, ein Glas Traubensaft und vier Datteln.

Bis zum Einschlafen las ich noch etwas im Buch „Vom Schenken und Beschenktwerden” von Wilhelm Schmid.

Ich bin heute dankbar für:

• eine ruhige Nacht

• unfallfreies Fahren mit Auto und Bahn

• eine pünktliche Bahn

• zwei Stunden Zeit mit Z.

• Reaktionen auf meine Blogposts.

• einen unbekannten weiblichen Gast, an dessen Tisch ich mich im Café setzen durfte, weil alle anderen Tische besetzt waren.

• dass ich einer ortsfremden Frau mit ihrer kleinen Tochter auf dem Bahnsteig helfen konnte

• dass der Tod einer der beiden Katzen ihres Freundes J. meine Jüngste P. während des Silvesterfeuerwerks nicht in eine Krise gestürzt hat.


2026-2025 01 02 | Fotos


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Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

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Ich bin ein blauer Kanarienvogel in der Steckdose neben dem Lichtschalter und passe auf dich auf. | on this day in music

In dem Song „Birdhouse in Your Soul“ von They Might Be Giants, der am 2. Januar 1990 auf dem Album „Flood“ veröffentlicht wurde, geht es um ein ganz besonderes Objekt: ein Nachtlicht in Form eines kleinen blauen Vogels. Der Text ist aus der Sicht des Nachtlichts geschrieben. Es spricht seinen Besitzer (wahrscheinlich ein Kind) direkt an und beschreibt seine bescheidene, aber treue Rolle im Haushalt. Es fungiert als eine Art Schutzpatron, der im Dunkeln über den Raum wacht.

Das Nachtlicht reflektiert über seine Existenz: Es ist kein „echter“ Freund aus Fleisch und Blut, durch seine ständige Anwesenheit und sein Licht ist es jedoch ein treuer Begleiter. Es bittet darum, einen Platz in der Seele des Besitzers einzunehmen, was metaphorisch für Geborgenheit und Vertrauen steht. In einer Strophe vergleicht es sich mit seinen „Vorfahren“, den großen Leuchttürmen, die Schiffe vor dem Zerschellen an Klippen bewahrten. Das kleine blaue Nachtlicht ist stolz auf diese Abstammung, gibt aber humorvoll zu, dass es für diesen harten Job nicht geeignet wäre und wahrscheinlich sogar Schiffe versenken würde. Es sieht sich eher als eine moderne, häusliche Version eines Schutzengels.

Der Song ist eine liebevolle Hommage an die kindliche Unschuld und die kleinen Dinge, die uns Sicherheit geben. Er thematisiert den Wunsch nach Licht in der Dunkelheit – sowohl im wörtlichen Sinn im Kinderzimmer als auch im übertragenen Sinn als positiver Gedanke im Gedächtnis.

https://www.deezer.com/en/track/2794829

https://music.apple.com/us/song/birdhouse-in-your-soul/298111038

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