Wir haben unseren Kindern nur verbrannten Müll hinterlassen. Wir haben uns zu wenig um irgendetwas gekümmert. | on this day in music

Der am 12.01.2024 als Single veröffentlichte Song „Vittu minä kuolen tänne” von Antti Autio ist ein intensiver, roher und zutiefst existenzieller Ausdruck von Vergänglichkeit, Bindungsangst und dem verzweifelten Wunsch nach echter menschlicher Nähe. Das lyrische Ich ist sich seiner Sterblichkeit schmerzhaft bewusst. Die Metapher der „Fliege auf dem Schnee” verdeutlicht die Bedeutungslosigkeit und Kürze des menschlichen Daseins im Vergleich zur Ewigkeit des Todes. Das Leben wird darin als flüchtiger Moment, als kurzer Atemzug oder Blitzschlag beschrieben.

Aus dieser Angst vor der Vergänglichkeit entsteht ein radikaler Anspruch an die Liebe. Das lyrische Ich fordert absolute Präsenz: Es möchte nicht wie „Luft” behandelt oder nur als Notlösung benutzt werden. Es verlangt nach einer Umarmung, die „Spuren hinterlässt“, und nach einer Liebe, die den Schmerz und die Leere ausfüllt. Es gibt eine tiefe Angst vor dem Verlassenwerden.

Der Text deutet auf eine instabile Psyche und vergangene Verletzungen hin. Die Rede ist von „zerbrochenen Maßstäben aus der Kindheit“ und „Wunden“. Das lyrische Ich beschreibt sich selbst als gefährlich wie Feuer, das die Haut verbrennt, und als jemanden, der ständig auf der Flucht ist, bis der Sauerstoff ausgeht. Gegen Ende weitet sich die Perspektive von „Ich“ auf „Wir“ aus. Es wird ein düsteres Bild der Menschheit gezeichnet.

Wir haben uns nicht um die wesentlichen Dinge gekümmert. Wir haben die „Lebensfäden an den Wurzeln verbrannt“. Den Kindern wird nur „verbrannter Müll“ hinterlassen. Es überwiegt das Gefühl, dass die Menschheit es nicht verdient hat, weiter zu existieren, weil sie zu gleichgültig war.

Der Song ist ein emotionaler Ausbruch, der die Sinnlosigkeit des Lebens mit der brennenden Notwendigkeit paart, im Hier und Jetzt von einem anderen Menschen gerettet oder zumindest „gehalten” zu werden, bevor alles zu Asche wird.

https://www.deezer.com/en/album/520987702

https://music.apple.com/us/song/vittu-min%C3%A4-kuolen-t%C3%A4nne/1720133623

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Tag 23.915 | 10.01.2026 | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden leidlich geschlafen (76 Punkte im Schlaftracking). Nach anregenden Gesprächen in Verbindung mit zu viel Koffein war ich überstimuliert, sodass es etwas gedauert hat, bis sich meine Gedanken, meinem Körper folgend, schlafen gelegt haben. Die Gedanken hatten sich dann in wilde Träume verwandelt.

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen und dazu eine Teewurst-Alternative mit scharfem Senf, eine Thunfisch-Alternative, eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee sowie einen Fruchtaufstrich mit Apfel-Zimt-Geschmack. Außerdem trank ich eine Tasse Kaffee mit Koffein.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten sowie aus den Interviews des Deutschlandfunks und des Deutschlandfunks Kultur.

Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß zwei weiche Lebkuchenherzen.

Danach ging ich in die Apotheke, um die am Mittwoch bestellte Heilerde abzuholen. Von dort aus ging ich 50 Minuten zu C., um mit S., der Hündin, spazieren zu gehen. Da P. an diesem Wochenende bei ihrem Freund J. ist, wollte ich X. davon entlasten, alle Spaziergänge mit S. machen zu müssen. Nach dem Spaziergang gab es einen Kaffee und ein Stück vom restlichen Christstollen. Für den Rückweg wählte ich den Weg am Rhein entlang und kam „zufällig” an meinem Bäckerei-Café vorbei. Dort trank ich einen Café Crema und aß einen Laugenkürbisring, während ich in der neuen Ausgabe der Zeitschriften c’t und Öko-Test las.

Zuhause angekommen, widmete ich mich meinen neuen Blogposts.

Ich aß 500 g Brokkoli, Romanesco und Blumenkohl sowie eine Schnitzelalternative aus Weizen. Außerdem aß ich ein paar Salzstangen, eine Handvoll Nüsse und drei Maronen. Ich trank eine Cola, ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen halben Becher „Kokos Mango Maracuja”.

Während ich aß, schaute ich mir die Doku „Eine Frau” von Jeanine Meerapfel aus dem Jahr 2021 an.

epd-Film schrieb dazu: [aufklappen]

„Jeanine Meerapfel begibt sich dokumentarisch auf die Spuren ihrer eigenen Mutter und erweitert die biografische Recherche zu einem poetischen und philosophisch-politischen Filmessay.” In ihrem dokumentarischen Filmessay „Eine Frau“ untersucht Meerapfel die Lebensgeschichte ihrer Mutter, Marie Louise Chatelaine, und deren komplexe Beziehung zu Männern. Mithilfe persönlicher Erinnerungen und materieller Hinterlassenschaften wie Fotos und Briefen verknüpft sie verschiedene Lebensorte ihrer Mutter – darunter Mâcon, Straßburg und Buenos Aires – und reflektiert dabei über Themen wie Emigration, Familie und weibliche Abhängigkeiten.“ Der Film nutzt Montage und Kommentare, um Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen, und thematisiert dabei gleichzeitig die Unsicherheiten des Erzählens.“ Meerapfel gelingt es, mit Feingefühl und Offenheit die vielschichtigen Aspekte ihrer Familiengeschichte zu beleuchten.“


Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und genoss einen Riegel der quadratischen, praktischen und guten Schokolade „Double Crunch”.

Vor dem Einschlafen las ich weiter in dem Buch Xenozid – Ender-Saga 3 von Orson Scott Card. Hier eine Leseprobe: [aufklappen]

„Es war nicht unvernünftig, dass Jakt so angespannt war und mehr Zeit mit ihr verbringen wollte. Es war unvernünftig, dass sie sich so ausschließlich ihrer Aufgabe widmete und jeden wachen Augenblick benutzte, Propagandaschriften zu verfassen.

„Du schreibst das Schild für die Tür, und ich sorge dafür, dass du nicht allein in der Kabine bist.”

„Frau, du lässt mein Herz hopsen wie eine sterbende Flunder”, sagte Jakt.

„Du bist so romantisch, wenn du wie ein Fischer sprichst“, sagte Valentine. „Die Kinder werden wissen, dass du nicht einmal die drei Wochen dieser Reise die Hände von mir lassen konntest, und sich totlachen.“

„Sie haben unsere Gene. Sie werden uns anfeuern, bis weit in unser zweites Lebensjahrhundert geil zu bleiben.“

„Ich bis weit in mein viertes Jahrtausend.“

„Wann kann ich dich in meiner Kabine erwarten, uralte Frau?“

»Wenn ich diesen Essay gesendet habe.«

„Und wie lange wird das dauern?“

»Noch ein Weilchen, nachdem du gegangen bist und mich in Ruhe gelassen hast.«

Mit einem tiefen Seufzer, der mehr gespieltes als echtes Elend enthielt, trottete er den mit Teppichboden ausgelegten Gang entlang.


Ich bin heute dankbar:

– für störungsfreien Schlaf,

– dass mir die nächtlichen Träume nicht nachhingen,

– für den schönen Spaziergang mit S.,

– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,

– für den Song des Tages: „Year of the Cat” von Al Stewart & The Empty Pockets, veröffentlicht am 09.08.2024 auf Al Stewart & the Empty Pockets Live  |  Spotify  |  YouTube  |  Apple Music,

– für 17 050 Schritte und 12,07 km.


10. Januare in | Fotos


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Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

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Am Himmel breiten sich deine Blüten in voller Blüte unendlich aus. Möge ein Regen aus leuchtenden Sternen auf die Welt herabfallen! | on this day in music

Der am 11.01.2022 auf dem Album „Best live CDs from TOUR 惡-The brightness world / Best live CDs from TOUR Aku-The brightness world” veröffentlichte Song „スピカ – Spica” von MUCC beschreibt eine tief emotionale Szene des Abschieds, der Trauer und der Hoffnung. Es geht um den schmerzhaften Verlust eines geliebten Menschen und den anschließenden Prozess des Loslassens. Der Text beginnt mit einer düsteren Stimmung: Der Morgen bricht an, doch für das lyrische Ich fühlt es sich wie das Ende von allem an. Es herrscht große Verzweiflung, die die Orientierungslosigkeit nach einem schweren Schicksalsschlag symbolisiert.

Ein zentrales Motiv ist das Zulassen von Gefühlen. Die wiederkehrende Zeile „Es ist okay, zu weinen, bis die Tränen versiegen” bietet einen sicheren Raum für die Trauer. Der Begriff „Okaeri“ (Willkommen zu Hause) deutet darauf hin, dass die Erinnerung an die Person oder der Platz, den sie im Herzen einnimmt, unveränderlich bleibt. Gegen Ende wandelt sich die Bildsprache von dunklen, „stumpfen” Farben zu einem leuchtenden Sternenhimmel. Der Schmerz wird zu einer „Hymne der Traurigkeit“ veredelt. Die Metaphern verändern sich:

Sterne repräsentieren die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Blumen am Himmel sind ein Bild für die bleibende Schönheit der verstorbenen oder vermissten Person.

Der Song ist eine sanfte Umarmung für Trauernde. Er vermittelt, dass der Schmerz zwar tief sitzt, die Verbindung zur geliebten Person aber über den Abschied hinaus in einer neuen, leuchtenden Form – wie Sterne oder Blumen am Himmel – bestehen bleibt.

https://link.deezer.com/s/327qXzfBKhaETB1bKGfzp

https://music.apple.com/de/song/スピカ-2021-09-23-中野サンプラザホール-live/1598516035

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Tag 23.914 | 09.01.2026 | diary

Danksagung | Ich habe acht Stunden gut geschlafen (88 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen und dazu eine Teewurst-Alternative mit scharfem Senf, eine Thunfisch-Alternative, eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee sowie einen Fruchtaufstrich mit Apfel-Zimt-Geschmack. Außerdem trank ich eine Tasse Kaffee mit Koffein.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten und aus den Interviews des Deutschlandfunks.

Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten.

Heute ist Freitag. Freitags fahre ich für gewöhnlich nach Koblenz in mein Lieblingscafé. So auch heute. Heute fahre ich mit gemischten Gefühlen. Am Freitag vor Weihnachten hieß es, I. würde uns heute verlassen. I. ist die Küchenfee, die mir meinen Salat zubereitet und ihn mir seit dem Sommer immer persönlich an den Tisch gebracht hat. Mit einem Lächeln im Gesicht und strahlenden Augen. Nach Monaten dieses Rituals kamen wir ins Gespräch. Zwischen Tisch und Küche. Es waren nicht nur ein paar freundliche Worte. Sofort tiefgründig. Zwei Seelen, die einander erkannten. Uns trennen 40 Jahre, verbindet ein Altersunterschied von 40 Jahren. Zu einem längeren Gespräch kam es dann leider nicht mehr. Sie wurde vom Heimweh überwältigt. Zurück in die Heimat. Zwischen Tisch und Küche „versprach” sie mir, heute noch einmal ins Café zu kommen und sich zu verabschieden. Ich kenne diese „Sprüche”. Unverbindlichkeit ist das Zeichen der heutigen Zeit. Entweder würde ich heute traurig sein, weil sie nicht käme, oder weil es ein Abschied wäre. Zwanzig Minuten, nachdem ich mich gesetzt hatte und gerade meinen Salat „Königsberger Klopse” aß, kam sie tatsächlich herein. Wir redeten drei Stunden ohne Punkt und Komma. Seelenverwandtschaft. Beseelt fuhr ich nach Hause. Ich bin kein Mensch für Abschiede. Eigentlich hasse ich Abschiede. Eigentlich vermeide ich sie. Dieses Mal ging ich lächelnd. „Komm gut an, liebe I., in deiner Heimatstadt!”

Ach ja, während des Gesprächs trank ich drei koffeinhaltige Kaffees und aß noch meine geliebte Nussecke. Das sah ich auf der Rechnung. Erinnern kann ich mich heute nicht.

Zuhause angekommen, widmete ich mich meinen neuen Blogposts.

Ich aß ein dunkles Ofenbrot, das mit Kräutern verfeinert war, auf heller Soße. Außerdem aß ich ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und drei Maronen. Ich trank ein alkoholfreies Bier, ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Pfirsich-Maracuja”.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs ausklingen.

Vor dem Einschlafen las ich weiter in dem Buch „Xenozid – Ender-Saga 3” von Orson Scott Card.

Hier eine Leseprobe:

Das ist es, was wir hier verbrennen: Haut, Fleisch, Aas, nichts. Nicht meine Jiang-qing. Nur die Gestalt, die sie in diesem Leben getragen hatte. Das, was diese Leiche zu der Frau machte, die ich liebte, ist noch am Leben, muss noch am Leben sein. Und einen Augenblick lang glaubte er, er könne sehen, oder hören, oder irgendwie fühlen, wie Jiang-qing überging.
In die Luft, in die Erde, in das Feuer. Ich bin bei dir.

Ich bin heute dankbar:

– für ruhigen Schlaf,

– dass ich keine Albträume hatte,

– für das anregend lange Gespräch mit I.,

– dass es mir gelungen ist, Abschiedsschmerz in stille Freude zu verwandeln,

– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,

– für pünktliche Zugverbindungen,

– für den Song des Tages: „Camera” von Editors, veröffentlicht am 25.07.2005 auf „The Black Room“  |  Spotify  |  YouTube  |  Apple Music,

– für 7376 Schritte.


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Lebewohl. | on this day in music

Farewell [instrumental]
Apocalyptica
Apocalyptica
10.01.2005

https://www.deezer.com/en/track/2797244

https://music.apple.com/at/song/farewell/1647759985

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Tag 23.913  | 08.01.2026  | diary & Fotos

zu den Fotos | Danksagung | Ich habe sechs Stunden gut geschlafen (77 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich mein Übernacht-Müsli und trank eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten.

Heute Nachmittag erhalte ich Besuch von N. und Z. Z. hatte Geburtstag und ich habe für sie zwei Geschenke, die sie sowohl zum Geburtstag als auch zu Weihnachten bekommen soll. Diese habe ich in Geschenkpapier eingepackt.

Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader und sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten.

Mein Zahnarzttermin war sehr erfreulich: zehn Minuten warten im Wartezimmer, fünf Minuten auf dem Stuhl liegen und mich mit der zahnmedizinischen Fachassistentin über den Schneefall, den Jahreswechsel und die Urlaubspläne unterhalten, eine Minute, in der die Zahnärztin meine Zähne von allen Seiten spiegelte, und dann verabschiedete sie mich mit den Worten: „Alles in Ordnung. Nichts zu tun. Wir sehen uns in einem halben Jahr wieder.“

Auf dem Rückweg kaufte ich mir die neue Öko-Test und holte die Post aus meinem Postfach.

Zuhause angekommen, las ich weiter die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader, trank eine Tasse koffeinfreien Kaffee und naschte dazu drei Dominosteine.

Zum Mittagessen gab es einen Apfel und ein „High Protein Toastbrötchen“ mit einem Aufstrich nach Teevurst-Art und scharfem Senf sowie eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee. Dazu hörte ich Beiträge von Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk (Information und Musik) und den NachDenkSeiten.

Bevor N. und Z. kamen, hatte ich das „3in1 Family House“ von Lego Duplo zerlegt und verstaut. Ich brauche Platz für die Haba-Purzelklötze, die es als Weihnachtsgeschenk für Z. gibt. Danach habe ich noch gesaugt und alle Handtücher gewechselt. Mein Xiaomi-Luftfilter hatte eine dicke Staubschicht um den Aktivkohlefilter. Diese habe ich vorsichtig abgesaugt. Saubere Luft ist nun wieder garantiert. Meinen Kindern S., X. und P. habe ich u. a. zu Weihnachten einen Wandmonatskalender mit Fotos geschenkt, die ich über das Jahr hinweg gemacht hatte. Diesen Kalender schenke ich heute auch N. und H. für ihr Zuhause.

Gegen 14:30 Uhr klingelten N. und Z. an der Tür. Normalerweise gehen wir erst einmal spazieren, aber heute, bei dem fiesen Wetter, hatte niemand Lust. Die beiden hatten Franzbrötchen mitgebracht, ich hatte Kaffee gekocht. Nachdem wir die Franzbrötchen gegessen und uns die Erlebnisse der vergangenen drei Wochen in Kurzform erzählt hatten, spielten wir zusammen das neue Brettspiel „Max Mäuseschreck”. Beim nächsten Mal werden die Purzelklötze aufgestellt und purzeln gelassen. Nach zwei Stunden war unser wöchentliches Treffen schon wieder zu Ende.

Wieder allein widmete ich mich meinen neuen Blogposts.

Ich aß eine tiefgefrorene Tomatensuppe, natürlich nicht, ohne sie vorher aufzuwärmen.

Außerdem aß ich ein paar Linsenchips, eine Handvoll Nüsse und Maronen, trank ein alkoholfreies Bier und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie einen Becher „Pure Joy Kirsche”. Beim Essen hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts von Deutschlandfunk Kultur und den NachDenkSeiten.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen und Lieblingssongs, einer Tasse koffeinfreiem Kaffee und zwei weichen Lebkuchenherzen ausklingen.

Ich habe entdeckt, dass ARTE bis zum 19.12.2026 alle drei Staffeln von Twin Peaks, David Lynchs Meisterwerk, streamt. Jetzt sind alle 48 Folgen auf meiner Festplatte. Staffel 3 setzt 25 Jahre nach dem Ende von Staffel 2 wieder ein. Gerade Staffel 3 ist ein absurdes Meisterwerk – ganz nach meinem Geschmack.

Ich bin heute dankbar für:

– für guten Schlaf,

– dass ich keine Albträume hatte,

– für gesunde Zähne,

– das nette Gespräch mit der zahnmedizinischen Fachassistentin,

– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,

– für den Besuch heute Nachmittag,

– für Twin Peaks bei ARTE,

– für den Song des Tages: „Two People In Love” von Biffy Clyro, veröffentlicht am 19.09.2025 auf Futique  |  Spotify  |  YouTube  |  Apple Music,

– für 4550 Schritte.


8. Januare in | Fotos


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