Tag 23.916 | 11.01.2026 | diary

Ich habe acht Stunden gut geschlafen (90 Punkte im Schlaftracking).

Zum Frühstück aß ich vier halbe Brötchen und dazu Gemüse-Streich mit etwas Kala Namak – eine Thunfisch-Alternative –, eine Scheibe Käsealternative mit Bockshornklee sowie Pistaziencreme. Außerdem trank ich eine Tasse koffeinhaltigen Kaffee.

Parallel dazu hörte ich einzelne Beiträge aus den Podcasts der NachDenkSeiten sowie aus den Interviews des Deutschlandfunks.

Nach der Morgentoilette las ich die aktuellen Feeds in meinem Feed-Reader, sah mir an, was die anderen Blogger:innen am Vortag veröffentlicht hatten, und widmete mich dann meinen neuen Blogposts. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und aß zwei weiche Lebkuchenherzen.

Danach ging ich 3,8 Kilometer zu C., um mit ihr nach Koblenz zu fahren, um dort in einem Café ein Stück Kuchen zu essen und einen Kaffee zu trinken. Da wir noch etwas Zeit hatten, bevor wir P. bei ihrem Freund J. abholen wollten, aßen wir noch jeweils ein belegtes Landbrot. Meins war mit Avocadocreme, Rucola, Sonnenblumenkernen und Tomaten belegt. Wir besprachen den Ablauf ihres nahenden Geburtstages, den sie groß feiern möchte.

Nachdem wir das Café verlassen hatten, war ich eine dreiviertel Stunde später wieder zu Hause. In der Zwischenzeit hatten wir P. bei J. abgeholt.

Ich aß ein paar Salzstangen, eine Handvoll Nüsse und drei Maronen. Ich trank eine Cola und ein Glas Mehrfruchtdirektsaft und aß drei Datteln sowie die zweite Hälfte eines Bechers „Kokos Mango Maracuja”.

Den Tag ließ ich mit dem Hören von Neuerscheinungen ausklingen. Dazu trank ich eine Tasse koffeinfreien Kaffee und genoss einen Riegel der quadratischen, praktischen und guten Schokolade „Double Crunch”. Zwischendurch unterbrach ich das Musikhören, um eine schriftliche Reflexion über meine Begegnung am Freitag zu verfassen, die immer noch nachhallt.

Ich bereitete mein Müsli für morgen früh zu und stellte es über Nacht in den Kühlschrank.

Vor dem Einschlafen las ich weiter in dem Buch „Xenozid – Ender-Saga 3” von Orson Scott Card. Hier eine Leseprobe:

Sie fühlte sich in seiner Umarmung geborgen, niemals eingeengt.

„Es ist schon spät im Herbst”, sagte sie. „Es geht auf den Winter zu.”

„Vielleicht ist es an der Zeit zum Eggen”, sagte Jakt. „Oder es ist vielleicht schon an der Zeit, das Feuer zu schüren und die alte Hütte warm zu halten, bevor der Schnee kommt.“

Er küsste sie und es fühlte sich wie beim ersten Mal an.

„Wenn du mich heute bitten würdest, dich noch einmal zu heiraten, würde ich ja sagen“, sagte Valentine.

„Und wenn ich dir heute zum ersten Mal begegnet wäre, würde ich dich bitten.“

Sie hatten dieselben Worte schon viele, viele Male gesprochen. Und doch lächelten sie, als sie sie hörten, denn sie waren noch immer wahr.

Ich bin heute dankbar:

– für einen tiefen und langen Schlaf,

– für den zweistündigen Aufenthalt im Café mit C.,

– für meine Reflexion über Freitag,

– für unfallfreies Bewegen im öffentlichen Raum und zu Hause,

– für den Song des Tages: „Chuck E.’s in Love” von Rickie Lee Jones, veröffentlicht am 02.03.1979 auf „Rickie Lee Jones“  |  Spotify  |  YouTube  |  Apple Music,

– für 6196 Schritte und 4,55 km.


Ich danke Katja vom Blog „Katja mittendrin„, dass ich ihre Idee der Alltagsschnipsel übernehmen darf: https://katja-mittendrin.de/category/alltagsschnipsel/

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

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Autor: Bernd

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

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