Alles kommt zu dir zurück. Du wirst herausfinden, was wahr ist. Auferstehungstag. | on this day in music

Der Song „Resurrection Day“ von Phil Shoenfelt vom Album „Cassandra Lied“, das am 27.12.2019 veröffentlicht wurde, beschreibt eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, Schuld und der unvermeidbaren Selbstreflexion. Im Zentrum steht der Begriff „Resurrection Day” (Tag der Auferstehung), der hier weniger religiös, sondern eher als metaphorischer „Tag der Abrechnung” mit sich selbst verstanden wird.

Der Interpret gesteht Fehler und moralisches Fehlverhalten ein. Er ist sich bewusst, Chancen vertan zu haben, und dass er dafür einen Preis zu zahlen hat. Trotz einer anfänglichen Gleichgültigkeit oder fehlenden Reue mündet der Text in eine melancholische Einsicht über den Zustand der Dinge. Die wiederkehrende Zeile „It all comes back to you“ (Alles kommt zu dir zurück) betont das Prinzip von Ursache und Wirkung. Der Song vermittelt, dass man seiner eigenen Geschichte und seinem wahren Kern nicht entfliehen kann. Am „Resurrection Day“ wird die Wahrheit ans Licht kommen und jeder muss sich dem stellen, was in seinem Inneren vorgeht.

Ein wichtiger Aspekt ist die Einsamkeit bei der Heilung oder Wiedergutmachung: Der Text betont, dass man sich nur selbst „neu verbinden“ kann, denn diese innere Arbeit kann niemand sonst übernehmen. Die wiederholte Warnung „The future’s coming fast“ und der Hinweis, dass nichts für die Ewigkeit gebaut ist, erzeugen ein Gefühl von Dringlichkeit.

Insgesamt handelt der Song von der unvermeidbaren Selbstbegegnung. Er beschreibt den Moment, in dem die Fassaden bröckeln und man gezwungen ist, die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, während die Zeit unaufhaltsam voranschreitet.

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Triff dich nachts niemals alleine mit Fremden! | on this day in music

Der Song „Crazy“ von Kovacs mit dem Metropole Orkest wurde am 19.12.2019 als Single veröffentlicht und beschreibt den inneren Konflikt zwischen Vernunft und dem Drang zur Selbstzerstörung. Der Text beginnt mit mütterlich anmutenden Ratschlägen, die jedoch sofort durch das Verhalten des lyrischen Ichs untergraben werden. Es herrscht eine Spannung zwischen dem Wissen um die Gefahr und der bewussten Entscheidung, sie trotzdem zu suchen.

Die Interpretin beschreibt körperliche Reaktionen wie zitternde Hände und Herzrasen. Diese rühren jedoch nicht nur aus Angst, sondern auch aus einer aktiven Suche nach Gefahr und dem „Thrill“ her. Es wird ein Zustand geschildert, in dem die Person die Kontrolle verliert und regelrecht Jagd auf riskante Momente macht. Der Refrain verdeutlicht, dass es sich um einen mentalen Ausnahmezustand handelt.

Die Metapher, vor einer roten Ampel nicht bremsen zu können, steht für das Unvermögen, Impulse zu stoppen. Die „Dunkelheit im Kopf“ wird als eine Macht beschrieben, die das Positive aktiv verdrängt und zerstört. Versuchung wird als etwas Süßes und Lockendes dargestellt, dem man trotz besseren Wissens kaum widerstehen kann.

Insgesamt handelt der Song von innerer Unruhe und dem Kampf gegen dunkle Impulse. Er ist das Porträt eines Menschen, der die Regeln der Sicherheit kennt, aber durch seinen eigenen psychischen Zustand dazu getrieben wird, diese Grenzen zu überschreiten.

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Warum halten wir nicht zusammen, reichen uns die Hand und fangen etwas Neues an? | on this day in music

Der Song „Ruiniert – Live” von Sarah Connor, erschienen am 06.12.2019 auf dem Album „HERZ KRAFT WERKE LIVE”, ist eine emotionale und politische Hymne. Sie ruft zum Widerstand gegen Hass, Krieg und egoistische Strukturen auf und fordert die Rückkehr zu mehr Menschlichkeit, Solidarität und Liebe. Der Text beginnt mit der Aufforderung, gemeinsam und fröhlich auf den Straßen zu tanzen – als symbolischer Widerstand gegen negative Kräfte wie „Bomben, Panzer, Despoten” und politische Extremisten.

Es wird eine bessere Welt imaginiert, in der Kinder regieren würden und niemand hungern oder frieren müsste. Die Ablehnung des Egoismus und eine Hinwendung zum Sehen mit dem Herzen werden als Lösung für die falschen Machthaber dargestellt. Die anfängliche Hoffnung und der Idealismus stoßen jedoch auf die harte, surreale Realität des Alltags, in der Kriege zur Gleichgültigkeit führen und eine „Winterdepression” herrscht. Der Wunsch nach Vergessen kontrastiert mit der bitteren Wahrheit.

Die wiederkehrende Kernfrage ist, warum die Gesellschaft so emotional verroht und gleichgültig geworden ist. Der Refrain mündet in den dringlichen Appell, wieder zusammenzuhalten, sich die Hand zu reichen und mit „Liebe, Liebe, Liebe” ein neues, besseres Kapitel zu beginnen, das über das eigene kleine Maß hinausgeht.

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