Ich rede nicht mit Fremden, denn ihre Worte sind alle gleich.

Der Song „Too Hurt To Dance“ von Duffy, veröffentlicht am 26.11.2010, handelt von einer Person, die unter tiefem emotionalen Schmerz leidet und versucht, diesen in einer Umgebung zu betäuben, die eigentlich für Freude und Feiern steht (eine Bar oder ein Club).

Die Protagonistin sitzt an einem vertrauten Ort und trinkt einen Cocktail nach dem anderen. Sie wartet auf eine bestimmte Person (vermutlich einen Ex-Partner), in der Hoffnung, dass diese auftaucht, wird aber enttäuscht. Um den Schmerz und die Enttäuschung zu ertragen und die Tränen zurückzuhalten, betrinkt sie sich.

Ein Fremder bemerkt ihre Einsamkeit und bietet ihr Gesellschaft an. Sie lehnt jedoch ab, da sie kein Vertrauen in die Worte fremder Menschen hat und lieber allein mit ihrem Schmerz bleibt. Im Refrain wird deutlich, dass ihr Leiden über einen normalen „Kater“ hinausgeht. Ihr ganzer Körper schmerzt und zittert, was symbolisch für den massiven emotionalen Stress und das gebrochene Herz steht.

Der Song endet mit der Bitte an den DJ, die Musik leiser zu drehen. Die laute, fröhliche Tanzmusik steht im unerträglichen Kontrast zu ihrem inneren Zustand: Sie ist „zu verletzt, um zu tanzen“. Es ist die Momentaufnahme einer Person, die inmitten einer feiernden Menge innerlich zerbricht und versucht, ihre Gefühle durch Alkohol zu betäuben, während sie realisiert, dass die geliebte Person nicht zurückkehren wird.

Die Wirbelstürme des Herzens.

Der am 22.11.2010 veröffentlichte Songtext „Passage Des Cyclones – Version Symphonique” von Calogero thematisiert den schmerzhaften, aber auch befreienden Prozess einer Trennung und die darauffolgende Heilung. Das lyrische Ich wendet sich dabei direkt an die vergangene Liebe, um ihr mitzuteilen, dass es sie nun endgültig vergisst und hinter sich lässt.

Es hat beschlossen, den Kreislauf aus leidvollen Erinnerungen zu beenden. Es will nicht mehr passiv am Fenster sitzen und dem Leben dabei zusehen, wie es vorbeizieht. Die konkreten Erinnerungen an die Person – ihre Stimme, ihre Küsse, ihre Schritte und ihr Parfüm – verblassen bewusst. Die Liebe, die einst fast bettelnd um Zuneigung bat, existiert nicht mehr.

Die Beziehung wird rückblickend als eine Serie von Katastrophen beschrieben. Zyklone dienen hier als zentrale Metapher: Sie stehen für emotionale Stürme oder destruktive Phasen, die vom Partner ausgingen. Diese Stürme haben die Welt des Erzählers auf den Kopf gestellt und alles zerstört. Kaum war ein Schaden angerichtet, folgte der nächste Sturm.

Am Ende steht die Genesung. Das lyrische Ich hat sich von den „Zyklonen” erholt. Himmel und Erde sind wieder an ihrem Platz, das Chaos ist beseitigt. Der Verlust der Beziehung wird mit einem König verglichen, der davon träumt, seine schwere Krone zu verlieren – ein Bild dafür, dass das Ende einer Liebe auch eine Befreiung von einer Last sein kann. Abschließend erkennt das lyrische Ich, dass die Beziehung scheitern musste, weil der Partner zu viel Angst vor der Liebe hatte und sie deshalb unbewusst zerstörte.

Zusammenfassend ist es ein Song über das Überleben eines emotionalen Unwetters. Der Erzähler wandelt sich vom Opfer der Umstände zu jemandem, der seinen inneren Frieden wiedergefunden hat.

https://music.apple.com/lb/song/passage-des-cyclones-version-symphonique/1440802963