–08.09.2022– | track: –La rumeur – Live– | artist: –Calogero– | album: -Centre ville (Deluxe)-
In seinem Lied „La rumeur” beschreibt Calogero die gefährliche und unkontrollierbare Dynamik von Gerüchten. Er vergleicht ein Gerücht mit einer Welle, die klein beginnt – vielleicht als leises Flüstern –, aber schnell an Größe gewinnt und sich über verschiedene Kanäle, sei es von Mund zu Mund oder über digitale Medien, verbreitet.
Im Songtext wird betont, wie ein Gerücht das Leben eines Menschen negativ beeinflussen kann, indem es ihn an den Pranger stellt und sogar unschuldige Personen wie den eigenen Vater in ein schlechtes Licht rückt. Das Gerücht wird personifiziert und als etwas beschrieben, das sich wie ein Raubtier um sein Opfer schleicht, es ins Visier nimmt und ihm Angst macht.
Im Lied wird besonders die paradoxe Natur von Gerüchten hervorgehoben: Je mehr man versucht, sie zu widerlegen, desto stärker werden sie und verbreiten sich weiter. Calogero warnt eindringlich vor der zerstörerischen Kraft von Gerüchten, die Menschenleben ruinieren und Namen beschmutzen können. Das wiederholte „Gaffe, gaffe, gaffe à la rumeur” dient dabei als zentraler, warnender Aufruf, sich dieser Gefahr bewusst zu sein.