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Hier sitzt sie nun. Allein am Küchentisch. Den rechten Ellenbogen hat sie auf dem Tisch abgestützt, die rechte Kinnhälfte ruht auf dem Handballen ihrer zu einer halben Faust geballten Hand.
Hier sitzt sie nun. Verlassen. Vor der Wand, deren Rot er so mochte. Sie liebt Blau. Das Rot ihrer Lippen korrespondiert mit der Farbe der Wand.
Hier sitzt sie nun. Mit tränenverquollenen Augen.
Hier sitzt sie nun. Seitdem Christian sie verlassen hat. Vor einer Woche kam er von einer einwöchigen Dienstreise nach Hause, schaute sie lange traurig und schuldbewusst an. Er sprach davon, ausziehen zu müssen und allein zu sein. Was er danach sagte, hörte sie zwar, aber es drang nicht mehr in ihr Bewusstsein. Christian löste den Wohnungsschlüssel vom Schlüsselbund, legte ihn auf den Küchentisch, lächelte schief, drehte sich um, griff seinen Koffer und ging.
Langsam kommt sie wieder zu sich. Sie kann es nicht fassen. Sie fühlt sich wie nach einer schweren Grippe, und wie amputiert.
Julia beginnt langsam zu überlegen, was sie am meisten vermisst, was sie an Christian hatte, was von ihrer Beziehung bleibt. Gab es etwas, das sie nicht geben konnte? Was? Wo war die Bruchstelle? Ich bin allein! Verlassen! Wer kann mich trösten?
Diese Frage überschneidet sich teilweise mit meiner Antwort zur Frage vom 15.12.2025, daher beginne ich einmal mit den Städten.
Die Städte in meiner Nähe habe ich bereits besucht. In einer Zeit, in der Mobilität einfach ist, ist Nähe nur ein relativer, ein subjektiv zu definierender Begriff. Ich fasse ihn weit.
Ganz oben auf meiner Liste stehen Hamburg, Paris und Wien. Würde ich schreiben, dass ich noch nicht dazu gekommen bin, sie zu besuchen, wäre das eine Lüge. Die Wahrheit ist, dass ich diese Besuche prokrastiniere. Ich schiebe sie vor mir her. Ich verlasse nur ungern meine Komfortzone. Ich bin nicht intrinsisch motiviert, was das Reisen angeht. Ich brauche äußere Motivation. Außerdem gehört zu meiner (introvertierten) Persönlichkeit, dass ich Schwellenangst habe.
Eine Sehenswürdigkeit in der Nähe, die ich noch nicht besucht habe, ist das wiedereröffnete Käthe-Kollwitz-Museum in Köln. Die Künstlerin selbst und ihr Werk beeindrucken mich sehr. Mein Besuch erfolgt in Kürze.
Am 18. Januar habe ich das wiedereröffnete Haus der Geschichte in Bonn besucht. Ein Besuch dort ist ein guter Impuls, sich mit der deutsch-deutschen Geschichte eingehender zu befassen. Trotz einiger berechtigter Kritik ist die Umgestaltung des Hauses insgesamt gelungen. Die Atmosphäre ist durchgehend kohärent.
Die Zeit des Nationalsozialismus bedarf jedoch dringend einer eigenen großen Ausstellung, um eine Ahnung von dem Ungeheuerlichen zu erhalten, zu dem Deutsche fähig waren und womöglich weiterhin sind. Diese Zeit darf nie zu Ende aufgearbeitet sein.
Täglicher Schreibanreiz
Nenne eine Sehenswürdigkeit oder Stadt in deiner Nähe, die du noch nicht besucht hast, weil du noch nicht dazu gekommen bist.
Name an attraction or town close to home that you still haven’t got around to visiting. | Nennen Sie eine Sehenswürdigkeit oder Stadt in der Nähe Ihres Wohnortes, die Sie noch nicht besucht haben.
Der Song „Blood and Tears“ von Rhonda, als Single am 24.01.2020 veröffentlicht, beschreibt die tiefe emotionale Qual und Verzweiflung einer Person nach einer Trennung. Der Text thematisiert den Zustand einer Person, die nach dem Ende einer Beziehung völlig am Boden zerstört ist. Aus einer beobachtenden Perspektive beschreibt der Erzähler, wie diese Person in Einsamkeit und Elend versinkt.
Die Metapher „Blut und Tränen“ verdeutlicht, dass der Schmerz über das gewöhnliche Maß hinausgeht. Es ist kein einfaches Weinen, sondern das Herz „blutet“ metaphorisch vor Kummer. Die verlassene Person wird als völlig allein und unendlich verloren dargestellt. Es gibt keinen Trost und keinen Ausweg aus der Misere.
Der Erzähler betrachtet die Situation aus der Distanz. Mit seiner Erzählung vermittelt er eine Mischung aus Mitgefühl und einer fast schon düsteren Bestätigung des Leids. Die Zeile „Could you have been deceived” deutet an, dass die Trennung oder der aktuelle Zustand der Person auf falschen Versprechungen oder einem Verrat basieren könnte.
Insgesamt ist der Song eine dunkle, melancholische Reflexion über Liebeskummer. Er nutzt dramatische Bilder, um die zerstörerische Kraft von Verlust und Einsamkeit darzustellen, wobei die Grenze zwischen Trauer und physischem Schmerz verwischt wird.
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