Das geheimnisvolle Erbe | (Mitmach-Aktion) Kurzgeschichten zum Ausfüllen

Als mich der Anruf des Notars erreichte und er von einer geheimnisvollen Hinterlassenschaft sprach, spürte ich sofort ein Kribbeln im Nacken.

Man sagte mir, es gehe um ein Glück, das wertvoller sein sollte als alles andere auf der Erde.

Statt Freude schrillten in mir sofort die Stimmen meines inneren Teams, als hätte mein Instinkt längst geahnt, dass etwas nicht stimmt.

Das verlassene Grenzhäuschen am Stadtrand wirkte, als hätte es seit Jahrzehnten niemand mehr betreten.

Auf dem staubigen Tisch stand ein halb gegessenes Vurstbrot, das aussah, als hätte der Besitzer den Raum fluchtartig verlassen.

Daneben lag ein Briefumschlag – darin eine verschlüsselte Nachricht und eine rätselhafte Chipkarte.

Durch ein zerbrochenes Dachfenster drang der Wind, der die Kerze flackern ließ und den Raum in gespenstisches Licht tauchte.

Mir wurde klar, dass diese Entdeckung mein ganzes Weltbild verändern könnte – vielleicht sogar für immer.

Doch um an die volle Freude zu gelangen, musste ich mich auf ein gefährliches Spiel einlassen. Und während mein Herz raste, fragte ich mich: Ist dieses Vermächtnis wirklich ein Geschenk – oder ein Fluch?

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Autor: Bernd

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================