Shadow Banning [2]

In seinem Artikel thematisiert Norbert Häring die Auswirkungen des Digital Services Act (DSA) der EU auf digitale Medienplattformen, insbesondere die Praxis des Shadow Bannings. Häring berichtet von einem signifikanten Rückgang der Sichtbarkeit seiner Beiträge auf der Plattform X, nachdem er einen kritischen Artikel veröffentlicht hatte („Kaja Kallas macht die EU zum Gespött der Welt und beleidigt China“ [1]). Dies könnte auf Maßnahmen gegen seine Inhalte hindeuten. Durch Rückmeldungen seiner Blog-Leser:innen konnte er feststellen, dass viele von ihnen seinen Artikel nicht in ihrem Feed sahen. Dies verstärkt die Vermutung, dass seine Reichweite gezielt eingeschränkt wurde. Abschließend kritisiert er die heimlichen Maßnahmen zur Begrenzung der Verbreitung legaler Inhalte als problematisch und zensurähnlich.

nach Norbert Häring, Ergebnis des Tests zum Shadow Banning, 20.01.2026, https://norberthaering.de/propaganda-zensur/ergebnis-shadow-banning/

[1]: https://norberthaering.de/propaganda-zensur/kaia-kallas/

[2]: https://gemini.google.com/share/3a4c03d4493d

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Die EU hat kein Zensurministerium – sie braucht auch keines mehr. |

Mit dem Digital Services Act und dem European Media Freedom Act hat die EU einen Mechanismus etabliert, der die Sichtbarkeit kritischer Medien einschränkt. Dies geschieht durch algorithmische und gesetzliche Maßnahmen zur „Reichweitenoptimierung“, wodurch unabhängige Stimmen in der Öffentlichkeit zunehmend unsichtbar werden.

Der Artikel kritisiert, dass die EU mit dem Digital Services Act (DSA) und dem European Media Freedom Act (EMFA) eine subtile Form der Zensur etabliert hat. Durch algorithmische Herabstufung und wirtschaftlichen Druck werden kritische Medien zum Schweigen gebracht. Obwohl diese Gesetze offiziell zur Bekämpfung von Desinformationen und zur Sicherung des Medienpluralismus gedacht sind, führen sie in der Praxis zu einer Vereinheitlichung der Meinungen und zu einer marginalisierten Sichtbarkeit unabhängiger Medien. Die Entscheidung darüber, welche Medien als „vertrauenswürdig“ gelten, liegt bei der EU-Kommission. Dies führt zu einer gefährlichen Kontrolle der öffentlichen Wahrnehmung und untergräbt letztlich die Meinungsfreiheit.

»Unsichtbar gemacht – Wie die EU kritische Medien zum Schweigen bringt – Die EU hat kein Zensurministerium. Sie braucht auch keines mehr. Die Arbeit übernehmen inzwischen Algorithmen, Compliance-Abteilungen und Gesetze, die sich so harmlos anhören, dass man kaum glauben mag, wie tief sie in die Öffentlichkeit eingreifen. Wer heute eine Website betreibt, die unbequem ist, spürt diese Veränderung nicht sofort. Es gibt keine Hausdurchsuchung, kein Verbot, keinen Gerichtsbeschluss. Stattdessen sinken die Aufrufzahlen. Von Günther Burbach.«, 22.10.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=140914

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