Rod Weiler sah sein Spiegelbild, er war ein alter Köter.  |  On this day in music.

30.09.2002– | track: –Rod Weiler– | artist: –Funny van Dannen– | album: -Groooveman-

Der Songtext „Rod Weiler“ erzählt die Geschichte eines alten Rüden namens Rod Weiler, der nach dem Tod seines Herrchens und Frauchens in einer verlassenen Hütte lebt. Er ernährt sich von Müll und hat eine Vorliebe für Kriminalromane, insbesondere psychologische Thriller.

Er hat eine Freundin namens Madeleine, die nur drei Beine hat und ungebunden bleibt. An einem grauen Wintertag, als der erste Schnee fiel, verspürt Rod den Wunsch nach Liebe und macht sich auf die Suche nach Madeleine. Während seiner Suche begegnet er verschiedenen Orten und isst sogar etwas Hackfleisch, das er findet.

Als er schließlich nach Hause zurückkehrt, entdeckt er, dass Madeleine mit einem anderen Hund zusammen ist. Es kommt zu einem Konflikt zwischen Rod und diesem Hund, der in einer gewaltsamen Auseinandersetzung endet. Rod wird verletzt und zieht sich zum Fluss zurück, wo er letztendlich stirbt, während Madeleine bei ihm ist.

Der melancholische Songtext endet mit der Vorstellung, dass Rod trotz seiner Schwierigkeiten und seiner verdorbenen Freundin in seinen letzten Momenten nicht allein ist. Die letzten Bilder beschreiben, wie Rod ins Wasser gezogen wird, während eine gewisse Ungewissheit über Madeleines Beziehung zu ihm bleibt.

Die Hauptthemen des Artikels sind Einsamkeit, Verlust und die Suche nach Verbindung, wobei die bittersüße Beziehung zwischen Rod und Madeleine im Mittelpunkt steht.

Man nennt mich den Illegalen, weil ich keine Papiere habe. |  On this day in music.

17.09.2002– | track: –Clandestino – Live– | artist: –Manu Chao– | album: -Radio Bemba Sound System (Live)-

Der Song „Clandestino” von Manu Chao beschreibt das Leben eines illegalen Einwanderers, der vor dem Gesetz fliehen muss. Der Protagonist fühlt sich einsam und von seinem Schicksal gezeichnet („Solo voy con mi pena, sola va mi condena”). Er sieht im Weglaufen seine einzige Möglichkeit, um nicht gefasst zu werden („Correr es mi destino para burlar la ley”).

Der Songtext veranschaulicht seine Situation als unsichtbarer Mensch in einer fremden Stadt, die als „die große Babylon” beschrieben wird. Er wird als „der Clandestino” bezeichnet, weil er keine legalen Papiere hat. Seine Identität ist flüchtig, er ist ein „Geist in der Stadt” und eine „Linie auf dem Meer”, der ständig unter der Bedrohung der Behörden lebt („Mi vida va prohibida, dice la autoridad”).

Im Songtext werden verschiedene Nationalitäten genannt, die das gleiche Schicksal teilen (Peruaner, Bolivianer, Afrikaner, Algerier etc.). Dadurch macht der Song deutlich, dass es sich um ein globales Problem handelt, das viele Menschen betrifft. Die Wiederholung des Refrains und die Aufzählung der verschiedenen Nationalitäten unterstreichen die universelle Erfahrung von Heimatlosigkeit und Verfolgung.

Zusammenfassend ist „Clandestino” ein Lied über die Schwierigkeiten und die Isolation von illegalen Einwanderern sowie eine kraftvolle Kritik an den Gesetzen und Systemen, die Menschen in diese Situation drängen.