Und ich habe es so oft gesagt, tief versteckt in Poesie, tief versteckt in Idiotie.

Der am 27.01.2012 veröffentlichte Song „Im Stillen” von Max Prosa, der auf dem Album „Die Phantasie wird siegen” zu finden ist, beschreibt die Melancholie einer einseitigen oder unausgesprochenen Liebe. Er thematisiert das Scheitern der Kommunikation zwischen zwei Menschen und den daraus resultierenden Rückzug in die Isolation. Das lyrische Ich hat versucht, seine Gefühle durch Taten, Bilder oder Poesie auszudrücken, anstatt klare Worte zu benutzen. Dieser Versuch, den „Zauber” zu bewahren, führte jedoch dazu, dass die Botschaft nicht ankam.

Es herrscht eine schmerzhafte Distanz. Während das Gegenüber die Liebesbeweise nicht versteht oder nicht sieht, verharrt das lyrische Ich in tiefer Zuneigung. Als Reaktion auf Zurückweisung oder Unverständnis flüchtet sich die Person in Alkohol und Einsamkeit. Das repetitive Ende verdeutlicht, dass die Liebe im Verborgenen weiterlebt. Zwar ist man dem anderen weiterhin innerlich verfallen, doch diese Verbindung findet nur noch in der Gedankenwelt des lyrischen Ichs statt, nicht mehr in der Realität.

https://link.deezer.com/s/32guXnuiYPRZ301K9ZDVc

https://music.apple.com/de/song/im-stillen/1521487186

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Autor: Bernd

» ... Ist es möglich; daß man trotz Erfindungen und Fortschritten, trotz Kultur, Religion und Weltweisheit an der Oberfläche des Lebens geblieben ist? Ist es möglich, daß man sogar diese Oberfläche, die doch immerhin etwas gewesen wäre, mit einem unglaublich langweiligen Stoff überzogen hat, so daß sie aussieht wie die Salonmöbel in den Sommerferien? Ja, es ist möglich. ... « – Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910 ====================

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